Lambertusmusik


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24.4.

Orgelpunkte 2011 > Orgelpunkte.2011

Ostersonntag 24. April 2011 um 20.00 Uhr in St. Theresia, Essen-Stadtwald, Goldfinkstraße

Festliches Osterkonzert
40 Jahre Klais-Orgel an St. Thereasia


Louis-James-Alfred Lefébure-Wely (1817-1869)
Sortie Es-Dur


Arcangelo Corelli (1653-1713)
Sonata in B-Dur
für 2 Trompeten und Orgel
Largo – Allegro – Adagio – Presto


Carl Heinrich Graun (1704-1759)
„Singt dem göttlichen Propheten Dank“
Arie für Sopran und Orgel


Georg Friedrich Händel (1685-1759)

„Eternal source of light divine“

aus „Ode for the birthday of Queen Anne“, HWV 74
für Sopran, Trompete und Orgel


Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Toccata und Fuge d-moll, BWV 565


Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Konzert in F-Dur
für 2 Corni da cacchia und Orgel
Largo - Allegro - Siciliana - Allegro


Georg Friedrich Händel (1685-1759)
„I know that my redeemer lives“

aus „Messiah“, HWV 56
für Sopran und Orgel


Jean Baptiste Loeillet de Gant (1680-1730)
Sonate in G-Dur

für Tompete und Orgel
Allemanda


Louis Vierne (1870-1937)
Carillon de Longpont, op.31


Georg Friedrich Händel (1685-1759)
„Let the bright Seraphim“

aus „Samson“, HWV 57
für Sopran, 2 Trompeten und Orgel (Bearbeitung: S. Hebeler)

Die Essener Sopranistin Antje Bitterlich absolvierte ihr Gesangsstudium an der Folkwang Musikhochschule, das sie 2003 nach Reifeprüfung und Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Sie erweiterte ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Hilde Zadek, Ingrid Figur, Maria Venuti und Montserrat Caballé. Zur Zeit wird sie von Rachel Robins betreut. Ihr großes Interesse am Kunstlied führte sie zu Interpretationskursen bei Ruth Ziesak und Ulf Bästlein, sowie Axel Bauni und Charles Spencer. Bereits während ihres Studiums wurde sie als lyrischer Koloratursopran ans Schleswig-Holsteinische Landestheater engagiert. Seit 2008 ist sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim. Gastspiele führten und führen sie an die Staatstheater Karlsruhe, Kassel, Mainz, und Wiesbaden, die Staatsoperette Dresden, sowie nach Düsseldorf, Bonn, Gießen, Gelsenkirchen, Osnabrück und Trier. Zu ihrem Repertoire gehören Fachpartien wie Zerbinetta (ARIADNE AUF NAXOS), Sophie (Rosenkavalier), Gilda (RIGOLETTO), Violetta (La Traviata), Königin der Nacht (ZAUBERFLÖTE), Konstanze (ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL) und Olympia (HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN). Auch auf dem Konzertpodium ist Antje Bitterlich zu Hause. Sie war Gast bei den Dresdner Musikfestspielen, der Ruhr Triennale, den Festspielen Herrenchiemsee, dem Internationalen Haydn Festival Schloss Esterhazy und den Händel Festwochen Hannover Herrenhausen. Konzertreisen führten sie nach Moskau, Warschau und Tel Aviv, sowie nach Dänemark, Schweden und die Schweiz. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und erhielt Künstlerförderpreise in Schleswig- Holstein. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren ihre künstlerische Bandbreite.

Bernd Josef Brinker war schon im Alter von 17 Jahren als Jungstudent Mitglied der Trompetenklasse von Prof. Wolfgang Pohle an der Folkwang-Hochschule in Essen. Bis zu seiner künstlerischen Reifeprüfung im Jahr 2000 sammelte er außerdem künstlerische Erfahrungen auf zahlreichen Meisterkursen u. a. bei Thierry Caens, Timofei Dokshizer und Pierre Thibauld. Neben vielfältiger konzertanter Arbeit in unterschiedlichsten Besetzungen reizte ihn auch die Beschäftigung mit der Physiologie des Trompetenspiels. Das Studium der Medizin gab Bernd Brinker dann im Rahmen seiner Dissertationsarbeit die Möglichkeit, sich durch elektrophysiologische Messungen dem Thema des Bläseransatzes intensiv zu widmen. Neben der hauptberuflichen Tätigkeit als Hautarzt in Haan bei Düsseldorf ist Bernd Brinker als vielgefagter Trompeter tätig.

Stephan Hebeler studierte Schulmusik und Biologie in Dortmund und Essen. Seine Ausbildung als Trompeter erhielt er u.a. bei Rudolf Haase und Klaus Hanusa. Er ist hauptberuflich Lehrer an einem Musik-Gymnasium in Jülich.
Bereits im Alter von 16 Jahren begann er eine rege Konzerttätigkeit sowohl im solistischen als auch im kammermusikalischen und sinfonischen Bereich.
Stephan Hebeler ist Mitbegründer und Leiter verschiedener Ensembles wie Blechbläserquintett, Posaunenchor, Dixieland-Combo und Sinfonisches Blasorchester und widmet sich darüber hinaus historischen Blechblasinstrumenten wie Zink (Cornetto) und Corno da Caccia. Ferner ist er Mitglied zahlreicher Kammerchöre und Vokalensembles.
Als Trompeter verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit Kantoren und Kammerorchestern des Ruhrgebietes und des Rheinlandes.
Mit verschiedensten Bläserensembles und Chören liegen diverse CD-Aufnahmen vor.
Konzertreisen führten ihn u.a. nach Österreich, Frankreich, England und China.

Jörg Nitschke, *1969, erhielt zunächst Orgelunterricht bei K. Suttmeyer, Gladbeck, und W. Schwering, Xanten. Sein Studium der Kirchenmusik an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Dortmund, schloß er 1997 mit dem A-Examen ab (Orgel bei Prof. H. Korte und Chorleitung bei Domchordirektor T. Holthoff). Von 1989 bis 1996 erhielt er Gesangsunterricht bei C. Alexander, Gelsenkirchen. Danach studierte er in Dortmund Lied- und Oratoriengesang, was er 2002 mit der künstlerischen Reifeprüfung abschloß (Klasse Prof. B. Schmid). Wichtige Impulse erhielt Jörg Nitschke in zahlreichen Meisterkursen u.a. bei W. Seifen, A. Bondemann, P. Cogen, G. Kaunzinger, P. Planyavsky, F. Bernius und Chr. Pregardien. Außerdem war er wiederholt Gast der „Internationalen Altenberger Orgelakademie“, die sich insbesondere der Improvisation widmet. Im Jahr 2001war er Stipendiat des Richard Wagner-Verbandes, Dortmund.
Jörg Nitschke lebt in Essen und ist seit 1992 Kantor an St. Theresia, Essen-Stadtwald und zusätzlich seit 1998 an St. Lambertus in Essen-Rellinghausen. Von 1993 - 2005 leitete er den Oratorienchor DER NEUE CHOR WERDEN und rief 1994 mit den „Essener Vocalisten“ ein Ensemble ins Leben, das sich schwerpunktmäßig der a-cappella-Musik widmet. Im Mai 2005 gründete er den ORATORIENCHOR ESSEN.
Der Tenor Jörg Nitschke widmet sich als gefragter Sänger und Evangelist den großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik, Romantik und Werken des 20. Jahrhunderts. Jörg Nitschke arbeitete mit bedeutenden Orchestern unter Dirigenten wie Frieder Bernius, Hermann Max und Ralf Otto und wirkte an einer Vielzahl herausragender Festspiele wie dem Leipziger Bachfest, den Göttinger Händelfestspielen und den Tagen alter Musik Stuttgart mit.
Zahlreiche Rundfunk-, Schallplatten- und Fernsehproduktionen sowie Konzertreisen durch Europa, Japan, die USA und Kanada runden seine künstlerische Tätigkeit ab.


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